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MTA: WOHER KOMMT DIE ENERGIE? (II)
- Heinrich Link -
 
Eine besondere Freude für uns alle scheint es mir zu sein, wenn einer unserer Freunde eine Werfer/WurfEntwicklung durchmacht und uns daran teilhaben läßt. Hatte Heinrich Link in der Nr. IV/87 von einem punktuellen Langflug-Ereignis berichtet, so berichtet er - als Jahres-Rückblick sozusagen - über seine weitere Entwicklung:
 
"In diesem Jahr habe ich 62 Langflieger gebaut. Dazu verbringe ich jeden Tag 2 - 3 Std. mit MTA's an der frischen Luft bei Temperaturen von 30 - 0 Grad und Windgeschwindigkeiten von 0 - 8 m/sec., immer auf der Suche nach Antwort auf die Frage: "Woher kommt die Energie?" und immer mit dem Bemühen, lange Flugzeiten zu erreichen. Im Sommer mit Thermik sind Flüge von 2 - 3 Min. des öfteren zu erreichen gewesen. Ich habe in der Sonne gesessen, habe Seifenblasen gemacht, und wenn ich sah, daß sie nach oben stiegen, habe ich versucht, mit meinen Würfen die Thermik zu erreichen. Auf diese Art sind mir sehr viele Flüge über 1 Minute gelungen.
 
Auch habe ich versucht, den Hangaufwind zu nutzen. Dabei gelangen mir viele Flüge bis zu 1 Min. Jetzt kam die kühlere Jahreszeit, und somit wurden meine Flugzeiten geringer. Seit dem Herbst werfe ich in der Ebene auf einer Wiese von 300 x 200 Mtr. Da sind meine Flugzeiten auf 20 - 30 Sec. beschränkt. Doch plöztlich ein Wurf von 57,8 Sec., Wind 2 - 3 m/sec., Temperatur 0 Grad? An einem anderen Tag wieder viele Würfe von 20 - 30 Sec. und genau wie Tage zuvor ein Wurf von 45,3 Sec. Bei nebeligem Herbstwetter?"