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Günther Veit
Bumerangs

 
Wiedergelesen: Günther Veit "Bumerangs", 8. Auflage 1989, München, 103 Seiten, DM 26.-, erstmals erschienen 1983
 
Höchstwahrscheinlich haben fast alle Bumerangwerfer in Deutschland ihre ersten Erkenntnisse über die geheimnisvolle Welt der Bumerangs mit Hilfe von Günther Veit´s Buch "Bumerangs" gewonnen, darüberhinaus gewiß viele Freunde in Europa und Übersee. (Das soll nun noch zügiger gehen: Die Übersetzung ins Holländische ist ausgeliefert, die ins Italienische in Vorbereitung).
 
Schon die Einleitung, 6 Jahre "danach" gelesen, verführt (erneut) zu Reflexionen: bei dem Wortspiel "spielerischer Sport vs. sportlichem Spiel" fällt mir die Entwicklung zum "knallharten Sport" ein, in dessen Wettkämpfen es nun auch um Hundertstel Sekunden geht. Und Ringelnatz´ Verse: Tatsächlich gibt es heute den Bumerang, der "ein Weniges zu lang" ist, und auf dessen Rückkehr und Landung das Publikum schon über 10 Minuten gewartet hat. Fairy Tales, Märchen, heißen deshalb manche Tatsachenberichte der Gegenwart über Bumerangs.
 
Es bleibt - beim erneuten Lesen - der Schmelz der Erstlektüre, von der mir in Erinnerung geblieben ist, wie der Autor, persönlich eher bescheiden, für die Sache des Bumerangsports eine Begeisterung geweckt hat, die mich bis heute am berüchtigten "Bumerangfieber" leiden läßt. Daß es auch so schöne "Krankheiten" gibt!
 
Blieb der Text des Buches unverändert, so wurde der Anhang (Adressen, Treffen, Literatur) gründlich durchgesehen, wesentlich erweitert und aktualisiert. So zählt das Literaturverzeichnis 21 Bücher und 21 Aufsätze; auch diese Zahlen ein Hinweis für die Ausbreitung der Bumerang Welt.
 
Merkwürdig: Das Buch repräsentiert schon ein Stück Bumeranggeschichte und ist dennoch aktuell für alle Leser, die sich ihm für ihre ersten Schritte "mit dem Bumerang in der Hand" anvertrauen wollen.
 
(wb)
 
Gegen den Wind
jubelt die Lerche.
Gegen den Wind
jagt der Falke.
Gegen den Wind
steigen die Drachen -
Was kann man aus Gegenwind
alles machen!
 
Walter Jens