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Kommentar:
 
Vorschlag an die Regelkommission: Wenn uns Winfried einen 100-Meter-Vollkreisflieger mit Catch im Bulls-Eye vorführt werden die Regeln geändert!
 
Nun aber im Ernst: Im Prinzip hast Du natürlich recht, lieber Winfried, aber ich meine, daß Würfe über 100 Meter nur mit Konstruktionen zu schaffen sind, die Du abwertend als Frisbee-Rangs bezeichnest. Sicher weichen sie vom Grundprinzip des Bumerangs stark ab, aber tun das z.B. MTA´s nicht auch? Hier hat man durch die Einführung des MTA100-Wettbewerbes überhaupt erst die Durchführbarkeit bei normalen Veranstaltungen erreicht.
 
Mein Vorschlag wäre also ein zusätzlicher Wettbewerb (Long-Distance mit Catch?), anstatt an den Grundfesten des Weitwurfes zu rütteln!
 
Long-Distance in der hergebrachten Form war (solange ich mich erinnern kann) bei keiner nennenswerten Meisterschaft vertreten (welchem Veranstalter habe ich jetzt auf den Schlips getreten?). Und das ist auch gut so! Publikum hat bei Long-Distance absolut nichts zu suchen. Die Gefahren sind einfach zu groß! Trotzdem schade - ich werfe sehr gern Weitflieger (äh... wollte sagen Frisbee-Rangs)!
 
gb
 
Meinungsäußerung zum neuen Weitwurf-Weltrekord von Christian Jabet (BW II/90)
 
Volker Behrens hat uns wissen lassen, wir dürften das Wort ‘‘Rekord´´ nicht verwenden, weil nach dem Regelwerk des DBC Rekorde nur bei öffentlichen Wettbewerben unter bestimmten Bedingungen aufgestellt werden könnten.
 
Die Bumerang Welt bleibt bei ihrer Wortwahl. Sie geht davon aus, daß ein nationales Regelwerk auch dann, wenn es sich um internationale Angleichung bemüht, nicht ab sofort für alle Länder verbindlich ist. Außerdem stellt sie mit Bewunderung fest, wie gewissenhaft und exakt die Leistung dokumentiert worden ist.
 
Für Veranstalter und Weitwurf-Interessierte haben wir einen Leserservice:
 
Die ausführliche Dokumentation des Meßverfahrens (4 Seiten DIN A 4 in französischer Sprache) erhält jeder Leser, der einen an sich selbst adressierten und mit DM 1.- frankierten DIN C 5 Umschlag an mich schickt.
 
wb
 
Leserbrief zu II/90, S. 5
Ist nun das MTA-Rätsel gelöst?

 
Warum scheint ein Kreisel bei Rechtsdrehung leichter zu sein als bei Linksdrehung ?
 
In einem Bericht in ‘‘Spektrum der Wissenschaft´´, 4/90, S.32 wird die Vermutung geäußert, dieser Gewichtsschwund entstehe durch Vibrationen im Kreisel, die durch minimale Ungenauigkeiten der Kugellager und nichtlineare Dämpfungseffekte in der Waage verursacht werden.
 
ABER: Angenommen, dieser Effekt beruhe nicht auf Fehlerquellen in der Meßanordnung, dann würde ein Bumerang der Masse 50 g bei einer Frequenz von 600 Umdrehungen pro Minute um etwa 0,00015 Gramm an Gewicht verlieren. Ich denke, angesichts dieser Zahl muß man nicht unbedingt auf linkshändiges Werfen umsteigen.
 
Peter Hansch
Deichstr. 53
4047 Dormagen 5
 
Nachtrag:
Veranstaltungen Distance World Cup

 
13./14. Oktober
Chantilly´s racecourse
18, avenue du General Leclerc
SNCF: gare du Nord, Paris

 
Das Startgeld beträgt 100 FF. Für insgesamt 272 FF (einschließlich Startgeld) kann man in einem Hotel übernachten (Doppelzimmer) und bekommt am Sonnabend ein Abendessen.
 
Anmeldung mit V-Scheck über 100FF und Angabe, ob man teilnehmen will oder nicht, bis zum 15.07.90 an folgende Adresse:
 
La Perouse Boomerang Club
6 rue des Etats Generaux
F-78000 Versailles

 
   
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