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Fangtechnik
 
(mit frdl. Gen. aus "The Leading Edge", Febr. 1990)
 
Chet Snouffer hat nach dem "International Teamcup" noch mit hochkarätigen Werfern bei einem Glas Milch zusammengesessen (seinem Bruder Gregg, Matthieu Weber, Torsten Fredrich und Fridolin Frost) und über Fangtechniken diskutiert. Er hat aus dem Gespräch folgendes festgehalten:
 

"Zu beachten sind geistige und körperliche Aspekte.
 
Die geistigen: Denke: 'Fang ihn!' (im Gegensatz zu: 'Laß ihn nicht fallen'), wenn du kurz vor dem Fangen bist, besonders bei MTA, Fast Catch oder Endurance, bei denen der Catch absolut notwendig ist. Verfolge deinen Bumerang mit höchster Aufmerksamkeit! Häufig sieht man Werfer, die stehen da und gucken so auf ihren Bumerang, als wenn dieses Stillstehen ihn irgendwie zum richtigen Rückkehrpunkt lenken kann. Bleib geistig am Ball, indem du den Flugweg verfolgst; folgere, wo er wohl niedergehen wird. Setze diese geistige Aktivität sofort in körperliche Bewegung um!
 
Die körperlichen: Sei früh am vermuteten Landepunkt. Torsten: 'Ich mag beim Fang lieber stillstehen und nicht noch umherrennen.' Fridolin: 'Wenn wir O. Vouktchewitch beim MTA beobachten, sehen wir: Er bewegt sich mit dem Bumerang.' Behalte den Bumerang zwischen den Händen. Gregg: 'Wenn der MTA dich irgendwo berührt, außer zwischen den Händen, hast du ihn verloren. Wenn ich einen Bumerang verliere, hat es meist den Grund,daß er mich woanders trifft, z.B. neben den Händen. Gerade beim MTA sollte man auf keinen Fall einen Body-Catch versuchen.' Deshalb also mußt du greifsüchtig positiv denken: Catch it! In Bezug auf Australische Runde schien uns Case Larrence der aktivste bei der Verfolgung seiner Bumerangs zu sein. Niemals stand er still, vielmehr war er dauernd in Bewegung und versuchte, früh genug am Rückkehrpunkt zu sein. Außerdem haben wir angemerkt: Für eine erfolgreiche Australische Runde ist es wichtig, den Bumerang zwischen dir und dem Bullseye zu halten, sodaß du dich bei der Bewegung zum Catch auf das Zentrum zu bewegst und nicht von ihm weg. Matthieu führte in diesem Sommer die erstaunlichsten Riesensprünge aus: Er stand z.B. in der Vier, sprang über die Sechs in die Acht hinein, dank seiner strategisch richtigen Plazierung außerhalb des Wurfkreises und dank seiner unheimlichen Koordinationsfähigkeit bei der Bestimmung des Absprungzeitpunktes. Es sind eben diese kleinen Dinge, die den dritten Platz vom ersten trennen."
 
Übersetzung: wb

 
   
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