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Patentierter Wurfring:
Das Ergebnis

 
Die Patentinhaber haben uns erlaubt, den patentierten Wurfring vorzustellen, aus der Patentschrift (3 Seiten Kleingedrucktes) zu zitieren und die 7 Skizzen wiederzugeben. (Der Übersetzer bittet um Nachsicht. Er hofft, daß nichts Sinnentstellendes unterlaufen ist.) Wiederholungspassagen ließen sich nicht vermeiden.
 
'... Es handelt sich ... um einen Wurfring, bestehend aus einem Ringband mit einer Außen- und einer Innenkante; diese begrenzt die zentrale Kreisöffnung. Das Ringband hat ein Profil, daß auf die Peripherie bezogen ungleichmäßig gestaltet ist und, auf beide Peripherie-Linien bezogen, unsymmetrisch verläuft. Wird der Ring geworfen, entstehen unterschiedliche Kräfte, sodaß er sowohl geradeaus fliegt als auch einen bumerangähnlichen Flugweg vollführt. Der stabile Geradeausflug erreicht befriedigende Flugweiten. Die Erfindung überwindet den Nachteil der bisher bekannten Wurfgeräte wie Wurfscheiben, Wurfringe und sog. Bumerangs. Diese können nur mit einer speziellen Wurftechnik verwendet werden; nach einer gewissen Zeit geht das Interesse an dem Spielgegenstand leicht verloren.' (Konnte ich bisher nicht beobachten obwohl meine Frau es sicher sehr begüßen würde!! -gb-)

 

Abb.1 'Der Wurfring besteht aus dem wellenförmigen Ringband (1). Er hat eine äußere (2) und eine innere (3) Kante. Die Kanten 2 und 3 laufen parallel zueinander. Entsprechend der Wellenform hat die Außenkante des Ringbandes mehrere Ausbuchtungen (7) und Einbuchtungen (8), die wechselweise aufeinander folgen. Eine Gipfellinie (9) liegt zwischen Außen- und Innenkante. Sie läuft auf der Oberseite des Ringes in peripherer Richtung zur wellenförmigen Außenkante derart gebogen, daß sie in einem ersten Teilstück (10) der äußeren Ringlinie näher zur Außenkante liegt und in einem zweiten Teilstück näher zur Innenkante. Die Gipfellinie ist so gezeichnet, daß sie mittig zwischen Innen-und Außenkante liegt, jedoch versetzt ist um einen Abweichungswinkel (4) vom Mittelpunkt des Ringes aus. Die auswärts weisenden Punkte der Gipfellinie nahe der inneren Kante und die nach innen weisenden Punkte der Gipfellinie nahe der Außenkante sind so angeordnet, daß sie einen Verbindungskreis berühren, dessen Zentrum ebenfalls im Kreismittelpunkt liegt. Diese Eigenart ist es, welche die Flugstabilität des Ringes ermölglicht.'
 

Abb.2 'zeigt ein Teilstück des Wurfringes. Die Höhenlinien (=Leimschichten bei 4mm Sperrholz -gb-) veranschaulichen seine Form. Die geschwungene Gipfellinie (9), gestrichelt dargestellt, liegt mittig zwischen den beiden Höhenlinien (15). Die eingezeichneten Schnittlinien A-A, B-B, C-C, D-D und E-E bezeichnen die Profilschnitte der Abb.3.'
 
Abb.3 'Die abgebildeten Profile zeigen den periodischen Ablauf der Formen über die Fläche des Wurfrings. Die Profilhöhen bleiben jeweils gleich, die niedrigeren Teile jedoch und die Lage der Gipfellinie variiren. Dadurch entstehen vollständig unterschiedliche Wölbungen der Ringoberseite. Die untere Ringseite bleibt eben.'
 
Abb.4 'Teilstück eines Wurfringes, im Prinzip dem der Abb.2 entsprechend, jedoch in einer trapezartig gewellten Form.'
 
Abb.5-7 'Die Erfindung umfaßt auch Variationen der Ringunterseite: Etwa eine Aushöhlung entlang der Gipfellinie oder in Teilbereichen der Unterseite. Im Sine der Erfindung ist es ebenfalls, daß die Ringunterseite ganz (Abb.6) oder teilweise (Abb.5) in Richtung des Ringmittelpunktes konisch zuläuft. Auch sind verschiedene Kombinationen dieser Formung möglich.'
 
Anwendung
Rückkehrflug: Der Wurfring wird wie ein normaler Bumerang mit einem Neigungswinkel von 0-5° geworfen...'Je nach Abwurfenergie steigt er etwa 10-15m hoch. Dann hat er etwa den Punkt größter Entfernung (40-50m) erreicht. An diesem Punkt wird die Vorwärtsgeschwindigkeit klein. Unter der Einwirkung der Schwerkraft wechselt der Flugweg in die entgegengesetzte Richtung in den sogenannten Rückkehrflug. Der Ring kehrt über einen tropfenförmigen ... Flugweg zum Werfer zurück. Geradeausflug: Der Ring wird mit der rechten Hand horizontal vor dem Körper gehalten und dann kraftvoll nach vorn abgeworfen (Rückhand -gb-). Kurz vor dem Verlassen der Hand erzeugt eine schnelle Bewegung aus dem Handgelenk die nötige Rotation im Uhrzeigersinn. Der Ring muß möglichst genau horizontal abgeworfen werden. Die Windrichtung ist bei dieser Art des Abwurfs von untergeordneter Bedeutung. Schon ein ungeübter Werfer kann 100m Wurfentfernung erreichen. Mit einer gewissen Übung sind 150m leicht erreichbar.'
 
Interessenten sind eingeladen, sich mit Jörg und Gerhard in Verbindung zu setzen. Adresse:
 
Jörg Schlegel
Heidberg 48
2000 Hamburg 60

 
wb

 
   
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