Editorial
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REVERSI
Oben oder unten?

 
Wenn schon ein beidhändiger Bumerang dann darf auch ein beidseitiger nicht fehlen, also ein Bumerang ohne ausgeprägte Ober- und Unterseite. Diesen kann man mit der "Oberseite" zum Körper oder auch umgekehrt werfen - das Resultat ist gleich.
 
Solche Eigenschaften sind natürlich besonders für Anfänger von Vorteil. Wer hat nicht schon einmal einen Bumerang verkehrt herum geworfen? Hier macht das überhaupt nicht, solange das Gerät nicht gebogen ist. Dann bekommt man nämlich "zwei Bumerangs in einem". Biegt man die Arme in einer Richtung nach oben (dihedral), so fliegt der Reversi in dieser Lage noch höher, andersrum aber deutlich flacher.
 
Übrigens ist das "Teil" durchaus wettkampftauglich (Consecutive Catch, Juggling). Es verträgt eine Menge Wind, fliegt relativ hoch und kommt senkrecht ‘runter, wobei es stark an Rotation verliert und dadurch super-einfach zu fangen ist. Man wirft den Reversi fast senkrecht (kaum Neigungswinkel) mit viel Spin und wenig Kraft. Ich habe ihn auch aus 3 und 4 mm Pertinax gebaut - immer mit gutem Erfolg.


Die Form ist dem Ghul von Fridolin Frost nachempfunden. Das Prinzip kann man aber auch bei fast jeder ähnlichen Form anwenden. Das "Geheimnis" steckt in dem besonderen Profil. Die Grobausarbeitung zeigt die nebenstehende Abbildung.
 
Es müssen nur alle Kanten leicht gerundet werden - fertig. Bei dem vorgestellten Modell handelt es sich übrigens um einen der berühmt-berüchtigten "versteckten Dreiflügler", der "Ellbogen" hat nämlich auch Profil und ist eigentlich ein dritter Arm. Glücklicherweise sind solche Methoden mittlerweile auch im Wettkampf zugelassen!
 
gb