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"Greisentreffen" Ü40 am 25./26.5.91 in Wedemark

So war die Postkarte dekoriert, mit der sich e.m. angemeldet hatte. Die zahlreichen Rückmeldungen an den Veranstalter gipfeln in den Wunsch nach Wiederholung, auch in örtlich wechselndem Rotationsverfahren: "Ganz toll, lockere Atmosphäre, umsichtige Organisation, Abwesenheit von verbissenem Ehrgeiz, lebhafter Austausch von Erfahrungen und Meinungen, um viele Erfahrungen reicher geworden, vom Schönwetterwerfer zum 5 Windstärken-Bezwinger."
 
Es gab sogar Schnupperteilnehmer: Jugendliche außer Konkurrenz, verletzte Werfer, die doch nicht verzichten wollten. Dieter Grabitz mit Schulterverletzung mußte unbedingt die "Australische Runde" absolvieren. Eckhard, an der rechten Hand verletzt, versuchte sich gar als linkshändiger Einhandfänger. Wolf Stoffers, anregender Neuling aus Hamburg, zeigte seine 4mm-Pertinax-Geräte und konnte erste Kontakte knüpfen. Klaus D. Haettich hat in einem ausführlichen Brief zum Ausdruck gebracht, was uns wohl alle bewegt hat:
 
Ü40 - Märchenhaft!
5 Jahre janz allein Bumerangs werfen weil kein Gleichgesinnter in der Nähe ist - das ist trotzdem toll! Infos gibt´s ja genug in der Literatur. Ab und zu mal einen Wettkampf als Zaungast besuchen und erleben - das langt auch. Denn als ewiger Anfänger und (fast) Greis will ich mich unter all den Profis ja nicht blamieren.
 
Und dann kam die Idee von Ü40. Da habe ich spontan zugesagt, denn in diesem Rahmen könnte ich mich ja mal in die Öffentlichkeit trauen. Dann kam das große Ereignis und veränderte mein Bumerangweltbild.
 
Nette Gleichgesinnte zum Fachsimpeln und das Werfen mit Könnern, der eigentliche Wettkampf lief trotz Sturm und eines gesundheitlichen Handicaps auch ganz passabel. Jede Menge Erfahrungsaustausch, Tips und Tricks in toller Atmosphäre. Die perfekte Organisation bewegte selbst das launige Maiwetter. Ein herzlicher Dank an dieser Stelle an Bernd Zellmer mit Familie und alle Helfer! Die Heimfahrt war voller Inspirationen, kurz nach der Ankunft korrigierte ich sofort einige Teile entsprechend der vielen neuen Tips.
 
Nach 3 Tagen hatte ich endlich Zeit zum Werfen auf "meiner" Wiese - MTA Wetter. Der ganz neu getunte MTA flog beim 5.ten Abwurf hoch und blieb rotierend in der Luft stehen. Das heißt, er rotierte und rotierte, sich langsam in der Windrichtung bewegend, und ließ auch mich das "MTA-Märchen" glauben. 1 Minute und fast 30 Sekunden mit Fang. Mein Dank für dieses Erlebnis gebührt dem "Schlitzer" [Adam Müller, wir warten auf einen Artikel! -gb-].
 
Nach diesen wunderbaren Erfahrungen werde ich auch an zukünftigen Wettkämpfen teilnehmen, sofern es zeitlich paßt. Das Eis ist gebrochen. Ich glaube, daß sich noch sehr viele Bumerang-Dornröschen gibt, die nur geweckt zu werden brauchen mit kleinen, individuellen und auch regionalen Treffen. Ich jedenfalls suche bereits in meiner Umgebung nach geeigneten Flächen und appeliere an alle alten Hasen, ihre organisatorischen Talente einmal zu aktivieren, in den sauren Apfel der Organisationsarbeit zu beißen und damit die vielen Dornröschen und Schneewittchen wachzuküssen.


Anregung/Bitte:
Wer lädt einmal ein zu einem "Wettbewerb für Erstteilnehmer"?
 
wb

 
   
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