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Leserbrief
Bereits in früheren Ausgaben der Bumerang Welt berichteten wir von 'gewuchteten' Bumerangs, also solchen, bei denen das Kreissegment des Ellbogenbereiches genau um den Schwerpunkt herum liegt.
Unser Leser Helfried Kraus hatte offensichtlich die gleiche Idee und berichtet nun in Briefen an Wilhelm von Abwandlungen bewährter Modelle nach diesem Prinzip, einen Bumerang hat er Wilhelm freundlicherweise zu Testzwecken überlassen.
Dazu schrieb er:
 
Folgende Überlegung ging voraus:
Der Bumerang wird auf einen Kreis aufgebaut, dessen Mittelpunkt durch Bleieinlagen zum Schwerpunkt gemacht wird. An zwei Modellen ist das verwirklicht (siehe Abbildungen).
 
Die so gebauten Wurfhölzer fliegen weiter (und genauer?) als die Originalmodelle. Das kommt daher, daß der Kreisring in sich selbst läuft und nicht zusätzliche Bewegungen macht, die mehr Luftreibung verursachen.
 
Was das bringt?
Mit 77 Jahren (Jahrgang 15) werfe ich genauso weit (über 100 Meter) wie manche junge, athletisch gebaute Mitwerfer ihren Challenger III-Nachbau, und meiner kommt auch ohne Wind ganz und genau zurück und wird gefangen.
Helfried Kraus
Sonnenstr. 10
8500 Nürnberg 50

 
Ich möchte hier doch leichte Zweifel anmelden, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen. Jeder, der schon einmal bei einem Weitwurf-Wettbewerb mitgemacht hat, weiß, daß die Geräte, die man beim Training auf der heimatlichen Wiese auf über 100 Meter eingeschätzt hat, plötzlich gerade mal so 70 Meter machen. Mich würde daher vor allem die Meßmethode interessieren.
gb
 
Gegendarstellung
In der letzten Ausgabe der Bumerang Welt berichteten wir über den Fast Catch Weltrekord-Bumerang. Dabei stellte ich den Sinn von übergenauen Angaben bei Bauplänen in Frage. Dazu schrieb mir (gb) Winfied Gorny:
 
Betr.: Dein Artikel auf Seite 2 in der Bumrang Welt - Ausgabe II/92
Lieber Gerhard,
deinen o. g. Artikel kann ich so nicht unwidersprochen stehen lassen. Sicher ist Dir klar, daß ich Deine Frage bezüglich des Ad-Absurdum-Führens bezüglich genauer Profil- und Gradangaben meine (hier beziehst Du Dich m. E. auf unseren Bauplan des 'HAWKWIND').
Ich denke, daß Du euphorisch einem Denkfehler aufgesessen bist:
1. ist es durchaus eine genaue Profilangabe, wenn Du schreibst, daß in bestimmten Bereichen KEIN Profil herausgearbeitet werden soll.
2. schreibst Du selbst, daß das Gerät einen ungeheuer starken Abwurf benötigt. D.h. aber nun, daß das Gerät nur für trainierte Wefer (wenn nicht nur für 'Profis') zu handhaben ist. Bei Anfängern und durchschnittlichen Werfern wird es meiner Überzeugung nach einfach unterwegs 'verhungern'.
3. kannst Du die Notwendigkeit der genauen Angaben selbst überprüfen: Wenn Du das Unterseiten-Profil des Hawkwind wesentlich flacher gestaltest, wirst Du auf einmal ein Gerät haben, daß nicht mehr wettkampfgeeignet ist, weil es nur noch 10-12m weit fliegt. Siehe analog hierzu Jörg´s Bauplan für den Hallen 'Maniac' aus der Bumerang Welt I/92!!
Darüberhinaus ist der Hawkwind durchaus auch von Anfängern nach 1-3 Versuchen beherrschbar. Zugegebenermaßen ist er nicht annähernd so schnell, könnte m.E. aber durch entsprechende Profiländerungen durchaus so schnell gemacht werden. Dann ist er allerdings nur noch von wenigen Werfern zu beherrschen.
Ich bitte Dich, diese 'Gegendarstellung' in der nächsten BW zu veröffentlichen, da Du mit Deinem Artikel ansonsten vielen Einsteigern und durchschnittlichen Werfern einen Bärendienst erwiesen haben könntest!
Winfried Gorny

 
   
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