Editorial
Stoppen ohne Helfer
B'-Oberflächen
Drudel
B'-Baukasten
B' anders rum
Baupl. aus Frankreich
Flying Saucer
DM/WM-Impressionen
Veranstaltungen
Verschiedenes
 
Zurueck   Back
Flugzeit stoppen ohne Helfer
Wer kennt das Problem nicht: Allein auf der Wiese, den neuen Fast Catch Bumerang (der bestimmt für <15 Sekunden gut ist) in der Tasche und niemand da, der die Stoppuhr bedient. Was tun? Bei Armbanduhren mit Stoppfunktion braucht man beide Hände, normale Stoppuhren kann man zwar um den Hals hängen, aber erstens schlenkern sie beim Werfen so herum, daß meistens versehentlich die Stopptaste bedient wird und zweitens vergeht doch Zeit zwischen Fang und Stoppen/Ablesen. Was also tun, wenn man´s genau wissen will?
 
Die im folgenden beschriebene Bastelei hat zwar bei meiner Familie Heiterkeitsausbrüche ausgelöst, sich aber bestens bewährt.
 
Die Idee: Bei einer normalen Billigstoppuhr (unter 10.-DM) werden an die Kontakte des Start/Stopp-Schalter zwei Drähte gelötet und über ein ca. 1 m langes Kabel an einen sinnigen Mechanismus angeschlossen, der wie eine Pfeife im Mund gehalten werden kann und beim Hineinblasen den Kontakt schließt. Den Bedienungsknopf des alten Start/Stopp-Schalters habe ich vorsichtshalber entfernt.
 
Den 'Blas-Schalter' habe ich aus einem Filzschreiber, einem Schalter und einem Nagel hergestellt, die Einzelheiten können der Abbildung entnommen werden.

Hier ist dem Erfindungsreichtum keine Grenze gesetzt. Das größte Problem für jemand, der mit Elektronik nicht viel am Hut hat, wird die Beschaffung eines geeigneten Schalters sein. Er muß sehr leicht zu betätigen sein. Er kann natürlich auch aus zwei Stahlblech-Streifen selbst hergestellt werden, Digitaster haben aber den Vorteil, daß sie 'prellfrei' sind, also nicht versehentlich gleich zweimal hintereinander schalten.
 
Die Stoppuhr wird irgendwie am Gürtel befestigt und los gehts...
 
Viel Spaß den Bastlern (und Zuschauern) wünscht...
gb