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Michael Kandl
Systembauteile zur individuellen Fertigung verschiedener Bumerangformen

 
Vorbemerkung: Die erste Nachricht Michaels von seinen verschiedenen Bumerangformen hat mich sehr überrascht: Ein Newcomer hatte nicht nur eine witzige Idee, die eines vielseitigen, beidhandigen Rückkehrgeräts (von denen ich einige Formen auf einer 'geheimen' Wiese ausprobieren konnte), sondern kannte auch das Gebrauchsmusterschutz-Know how. Weil er vom Deutschen Patentamt in München unter dem A.Z. G 92 10 283.2 schon die Eingangsbestätigung seines 'Antrages auf Eintragung eines Gebrauchsmusters' erhalten hat, wird durch eine Veröffentlichung in unserer Zeitschrift ein Schutz nicht mehr gestört.
So gibt es denn auch drei Gründe für eine Veröffentlichung:
1. Die Sache selbst. Ergeben sich ausreichend gut fliegende Bumerangs?
2 . Der ermutigende Hinweis auf die Möglichkeit des Gebrauchsmusterschutzes, der auch für einige unserer Leser hilfreich sein könnte .
3. Die Einladung an evtl. Lizenznehmer, sich mit Michael in Verbindung zu setzen.
Zur Frage der Verbindung der Einzelteile schrieb mir Michael: Die umständliche und unästhetische Verschraubungstechnik ist nur eine Notlösung. Aber die konkrete Art der Verbindungstechnik ist gar nicht mal der eigentliche Gegenstand meiner Erfindung, vielmehr ist es die allgemeine Idee, spezielle und immer gleiche oder ähnliche Systemteile 'irgendwie' so zu verbinden, daß immer neue flugfähige Bumerangs dabei herauskommen. Man könnte das ganze Thema auch so angehen: Man bietet eine Anzahl vorgefertigter Systemteile an (das können zwei, drei oder mehr sein) und liefert noch zu findende oder zu entwickelnde lösbare Verbindungselemente mit (das könnten z.B. Steckschuhe aus Plastik sein). Ich stelle diese Frage an die Tüftler unter unseren Lesern : Wer hat eine bessere Idee zur Verbindung der Stücke?
wb
Die Erfindung betrifft Systembauteile zur individuellen Fertigung verschiedener Bumerangformen, einsetzbar im Spiel-, Hobby- und Sportbereich, wobei jene Systembauteile zwar eine immer gleiche oder mindestens ähnliche Form besitzen, mittels geeigneter Verbindungsmaßnahmen aber zu verschiedenen rückkehr-flugfähigen Bumerangformen zusammensetzbar sind.
 
Es sind bereits Bumerangformen bekannt, die, von der ursprünglichen 'Hakenform' stark abweichend, inzwischen die phantasievollsten Formen besitzen; so z.B. 'Sternformen', 'Dreiecksformen', 'Kreisformen' etc.
 
Obwohl diese Bumerangformen ihre Aufgabe als Rückkehrbumerangs durchaus erfüllen, sind die meisten von ihnen jedoch einstückig ausgebildet und somit in ihrer Form nicht mehr veränderbar und/oder zudem durch eine je spezielle (asymmetrische) Profilierung immer nur entweder rechtshändig oder linkshändig benutzbar.
 
Es besteht nun die Aufgabe, Systembauteile zu schaffen, die es erlauben, sowohl verschiedene Bumerangformen individuell zusammenzusetzen und diese dann entweder so zu belassen oder aber auch nachträglich wieder zu verändern , als sie auch (je nach Art der Zusammensetzung) sowohl rechts- als auch linkshändig benutzbar zu machen. Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht nun darin, diese Systembauteile so zu gestalten, daß sie eine immer gleiche oder mindestens ähnliche Form besitzen und somit leicht herstellbar und miteinander kombinierbar sind, daß sie ein symmetrisches Profil besitzen, welches garantiert, daß die endgültigen Bumerangformen sowohl rechts- als auch linkshändig benutzbar gestaltet werden können und daß sie mittels geeigneter Verbindungsmaßnahmen entweder einmalig fest (z.B. mit Nieten oder Klebstoff) oder immer wieder lösbar-kuppelbar (z.B. mit Schrauben oder Klemmen) zu verschiedenen Bumerangformen zusammensetzbar sind.
 
Die Zeichnung zeigt beispielhaft eine der möglichen (bereits auch erfolgreich erprobten) Ausführungsformen der Erfindung.

Fig. 1 zeigt in einer verkleinerten Aufsicht eines der erfindungsgemäßen Systembauteile (1) (hier konzipiert für 3 mm dickes, 6-schichtig verleimtes, finnisches Birkensperrholz als Baumaterial) mit durchgehend symmetrisch sich gegenüberliegenden Profilkanten ( 2 ) und Bohrungen (3).

Fig. 2 zeigt das symmetrische Profil des Systembauteils (1) in einer vergrößerten Schnittdarstellung (hier mit einem Winkel der Profilkanten (2) von 11Grad und einer Materialdicke von 3 mm).

Fig. 3 zeigt, in einer stark schematisierten Darstellung, eine erprobte Auswahl von rückkehrfähigen Bumerangformen, welche aus mehreren (hier 2 bis 3) jener Systembauteile (1) zusammengesetzt sind.
 
Michael Kandl
Kußmaulstr. 58
7800 Freiburg
(Tel.: 0761/86798)

 
   
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