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Die Wiederkehr des tri-Fly

Unter diesem Titel ('The Return of the tri-Fly') wurde in Ausgabe 51 der US-Zeitschrift Many Happy Returns beschrieben, was man so alles mit dem genialen Kunststoff-Dreiflügler von Eric Darnell anfangen kann.
 
Ich selbst habe diese Gerät, hergestellt aus Polypropylen, das erst unter dem Namen 'Super-Zoy' verkauft wurde, erstmals im Juni 1992 in Hamburg gesehen. Volker Behrens benutzte damals einen tri-Fly bei den Norddeutschen Meisterschaften. Inzwischen gibt es wohl kaum einen Werfer, der nicht ein zumindest ähnliches Gerät verwendet. Er ist aus Polypropylen (Gewicht ca. 45g), ABS (54g) und Polycarbonat (60g) erhältlich. Außerdem gibt es die Ausführung 'glow in the dark', die zum Nachtwerfen benutzt werden kann.
 
Wie mir Eric erzählte, stecken viele Jahre der Entwicklung in diesem Bumerang. Er hat ein völlig untypisches Profil - Vorder- und Hinterkante sind völlig gleich. Dadurch kann er (je nach Biegung) von Rechts-und Linkshändern benutzt werden. Für Trickfang-Disziplinen bei wenig Wind ist er sehr gut geeignet. Nie war einhändiges Fangen so einfach! Durch den günstigen Preis ist er auch das ideale Rohmaterial für Experimente. Spätestens durch den Fast-Catch-Weltrekord von Gregory Bisiaux ist der tri-Fly für Wettkämpfe gesellschaftsfähig geworden.
 
Auf der nächsten Seite stellen wir einige, von Eric empfohlene, Variationen vor, die ich alle erfolgreich ausprobiert habe. Wichtig ist, daß grundsätzlich nur das angegebene Material abgesägt wird (am besten mit einer Laubsäge) und kein zusätzliches Profil angeschliffen wird! Lediglich die scharfen Kanten sollten leicht gerundet werden (z.B. mit der Klinge eines scharfen Messers).
Der unbearbeitete tri-Fly ist ein hervorragender Bumerang für Trickfänge bei nicht zu starkem Wind. Je nach Biegung kann er von Rechts- und Linkshändern benutzt werden, und die Reichweite ist durch verschiedene Anstellwinkel zwischen ca. 15 und 25 Metern einstellbar.
 

 
Variante 1:
Ein gutes Fast-Catch Trainigsmodell. Kreisförmige Flugbahn mit Abbremsen am Ende der Flugbahn
Variante 2, 'Enduro'
Stabiler Flug mit vorhersehbarer Flugbahn. Aus ABS ist er Erics erste Wahl für Endurance.
Variante 3:
Sehr schnelle Version die keine Wurffehler verzeiht. Guter Bumerang um (nach einer sicheren ersten Runde) einen persönlichen Rekord aufzustellen.
Variante 4:
Erics Lieblingsbumerang für Accuracy. Bremst am Ende stark ab und fällt herunter.
Variante 5:
Für Fast Catch bei viel Wind. Eric benutzt das ABS-Modell.
Variante 6:
Diese Modifikation des Polypropylen-Modells benutzte Gregory Bisiaux für seinen Fast-Catch-Wetrekord (15.03 Sekunden). Eric war sehr überrascht weil sie eigentlich als Inside-Doubler gedacht war. Zusammen mit einem unbearbeiteten tri-Fly kann man in der Tat hervorragend damit Doubling werfen.
Variante 7:
Ein Fast Catch Bumerang aus dem ABS-Modell, der im Gegensatz zu den bisherigen Variationen ein Profil bekommen muß. (Bei den Varianten 1-6 bleiben die Kanten stumpf!)
Variante 8, Soft Toss:
Dieser Bumerang ist unglaublich einfach zu werfen. Sehr gut für die ersten Trickfang-Versuche. Die Kanten bleiben hier wieder stumpf (kein Profil anschleifen).
Größere Mengen kann man direkt beim Hersteller bestellen. Die Preise liegen etwa zwischen 6$ (Polypropylen), 8$ (ABS) und 12$ (glow in the dark). Die Adresse lautet:
 
Turning Point Boomerangs
South Strafford
Vt. 05070
USA

 
Kleine Mengen des Polypropylen-Modells können Leser der BUMERANG WELT auch bei mir für 12.-DM pro Stück beziehen (solange Vorrat reicht).
gb

 
   
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