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Kurzmitteilungen
Kurz vorgestellt

Das Magazin GEO SPECIAL Nr.6/Dezember 93 befaßt sich mit Australien und kann jedem echten Bumerang-Enthusiasten empfohlen werden. Auf 182 Seiten gibt es viele interessante Berichte und sehr gute Farbfotos. Zwei Seiten sind dem Thema Bumerang gewidmet. Der Artikel ist sauber recherchiert und gibt, im Gegensatz zu vielen anderen Zeitungsberichten, kaum Anlaß zur Kritik. Man erfährt auch, wie sich die Aborigines die Entstehung des Bumerangs vorstellen: "Es gab eine Zeit, da lag der Himmel so dicht auf der Erde, daß Menschen und Tiere nur gebückt gehen konnten. Eines Tages fand der größte Krieger der Urzeit, Yondi, in einem magischen Gewässer einen Stab. Yondi stemmte den Stab zwischen Himmel und Erde und drückte sie mit seinen Riesenkräften auseinander, daß alle aufrecht gingen und die Känguruhs zu springen anfingen. Von dem Gewicht des Himmels war der Stab ganz krumm geworden - und Yondi wollte ihn wegwerfen, da die Arbeit ja getan war. Aber der Bumerang kam immer wieder zurück."
Falls die Ausgabe bei Erscheinen dieser Bumerang Welt nicht mehr im Handel erhältlich sein sollte, kann sie über den GEO SPECIAL Versandservice, Postfach 600, 74170 Neckarsulm bestellt werden (Preis: 12,80DM plus 3.-DM Versandkosten.)
gb
 
Änderungen beim Deutschen Bumerang Club
Bei der Jahreshauptversammlung des DBC, am 31.Oktober '93 von Martin Fothke in Saarbrücken organisiert, wurde Oliver Rau zum neuen Präsidenten gewählt. Die Info-Redaktion wurde von Gerrit Lemkau und Günter Möller übernommen die mit dem unverschämt gut geratenen Into Nr. 44 sowohl quantitativ (28 Seiten!) als auch qualitativ alle bisherigen Infomacher in den Schatten gestellt haben. Da kann man nur sagen: Weiter so!
 
Änderungen bei der United States Boomerang Association
Auch die USBA-Zeitschrift Many, Happy Returns hat einen neuen Editor: Jay Emerson. Er teilt sich die Arbeit mit dem Präsidenten Chet Snouffer (Wettkampfberichte) und Ted Bailey. Ted, der bisher die ganze Arbeit allein gemacht hat, übernimmt in Zukunft nur noch die Rubrik Bits and Pieces, in der es um Nachrichten aus aller Welt geht. Chet stellt dafür (vorübergehend?) die Produktion seiner Zeitschrift Leading Edge ein.
 
Neue Publikation
Ted Bailey stellt seine Arbeit für MHR natürlich nicht ohne Grund auf Sparflamme: Er hat ein neues Projekt. Nachdem sein erster Versuch, eine unabhängige Zeitschrift (Boomerang Journal) herauszugeben, leider an zu geringer Nachfrage (sprich- Abonnenten) gescheitert ist, versucht er nun, einen anderen Weg zu gehen. Im Februar verschickte er Ausgabe Nummer 1 der Boomerang News, einem 8seitigen Blatt, das 6 mal im Jahr erscheinen soll. Der Inhalt ist der Bits and Pieces-Rubrik aus MHR sehr ähnlich. Es geht überwiegend um neue Produkte, Bezugsquellen und Neuigkeiten aus aller Welt. Da Ted bisher erst 2(!) zahlende Abonnenten hat, sucht er natürlich weitere Leser. Die Boomerang News können zum Preis von $15 für Europäische Leser bestellt werden bei:
Ted Bailey
P.0. Box 6076
Ann Arbor, MI 48106
USA

 
World Team Cup in Japan
Zu den Weltmeisterschaften in Tokyo (3.-9.8.94) haben sich die folgenden deutschen Werfer qualifiziert:
Harald Steck
Oliver Rau
Torsten Fredrich
Axel Heckner
Michael Siems.
Die BUMERANG Welt - Redaktion wünscht allen Werfern viel Erfolg!
Wie dem DBC-Info Nr. 44 zu entnehmen war, gibt es noch Probleme mit der Platzbenutzung wegen eines gleichzeitigen Fußballspieles. Und ich dachte, wir Bumerangwerfer hätten nur in Deutschland unter den Fußballspielern zu leiden!
gb
 
Hinweis zu dem Beitrag von Adam Müller in Heft 1/94
Ich möchte Adams guten Artikel durch eigene Erfahrungen ergänzen:
 
Da die meisten Bumerangbauer vermutlich nach wie vor Birkensperrholz für ihre Erzeugnisse benutzen - das ist nicht zuletzt eine Kosten und Gesundheits- bzw. Geräteausstattungsfrage möchte ich noch mitteilen, daß der EARLY BIRD einer meiner ersten -)mm Holzbumerangs war, der ungewichtet keine 20, mit Schraubverbindungen jedoch annähernd 40 Meter flog.
 
Damit möchte ich alle Holzfreunde anregen, die Baupläne für Kunststoffgeräte nicht gleich dem Altpapier zukommen zu lassen. Vielmehr solltet Ihr bei noch dünnerem Holz (GFK bzw. Pertinax Stärken) entsprechend schwere Gewichte anbringen (Annäherung an das spezifische Gewicht der Kunststoffe).
 
Nachteilig bleibt die erhöhte Bruchgefahr: Vier- oder auch Fünfflügler haben jedoch auch bei maximaler Gewichtung in der Regel eine ausgeprägte Schwebephase, so daß Bruchlandungen bei mir bisher ausgeblieben sind.
 
Ulli Wegner
 
Nachtrag
Torsten Kleybold war der Unfallberichter, dessen Name mir entfallen war (BuWe 1/94, S.16) und der sich dankenswerterweise erneut gemeldet hat, leider mit einer unerfreulichen Nachricht, die auch die Art der Verletzung korrigiert. Torsten trainierte also am 1.7,93 in Wipperfürth und hatte einen(!) Zuschauer. Die durch den Bumerangtreffer verursachte Augenverletzung hatte zur Folge: Zwei offene Wunden über dem Auge, davon eine, die eine Narbe nach der Behandlung zurücktgelassen hat, und eine Netzhautablösung, die einen 11-tägigen stationären Klinikaufenthalt erforderlich machte, dem behandelten Auge blieb eine Sehfähigkeit von 20%, die auch durch Haftschalen nicht ausgeglichen werden kann. Der Getroffene ist Tänzer von Beruf. Deshalb vermuten wir, daß Torstens Versicherung eine lebenslange Rente wird zahlen müssen. Ein Fall also, der erneut zur äußersten Vorsicht mahnt.
 
Noch zwei Aspekte: Ohne Privathaftpflicht-Versicherung, in der das Risiko Bumerangwerfen schriftlich einbezogen sein sollte, geht gar nichts, und die Pflege menschlicher Beziehungen zwischen Verursacher und Betroffenen wird auch in diesem Fall (wie bei uns damals in Hamburg) vom Anwalt erschwert bzw. verhindert. Wir werden zu gegebener Zeit abschließend berichten.
wb

 
   
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