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MTA Tuning Tips

Mehrere Leser haben sich in der letzten Zeit einen Artikel über MTA-Tuning gewünscht, einer fragte einfach: "Wie bekomme ich meinen MTA zum Fliegen?" In Ausgabe 62 der Zeitschrift Many Happy Returns gibt Chet Snouffer einige wertvolle Tips zu diesem Thema. Auf die Frage, wie man einen stabilen Flug erreichen kann, rät Chet:

  1. Wirf höher als normal, halte den Bumerang extrem senkrecht und wirf leicht in den Wind. Einige MTAs können fast steil nach oben geworfen werden!
  2. Wenn der MTA geradeaus fliegt und ohne Eindrehen ansteigt, verringere die Längsbiegung an Arm 1 und vergrößere den Anstellwinkel an Arm 2.
  3. Wenn der MTA richtig eindreht aber nicht ansteigt, vergrößere die Längsbiegung an Arm 1 und biege etwas negativen Anstellwinkel an die Spitze von Arm 1.
  4. Wenn der MTA beim Schwebeflug hin- und herschaukelt, verringere die Längsbiegung an beiden Armen.
  5. Um die Flughöhe zu vergrößern, benutze mehr Längsbiegung und negativen Anstellwinkel an Arm 1.
  6. Wenn der Flug OK ist, aber du möchtest mehr Höhe ohne das Tuning zu verändern, klebe kleine Bleigewichte auf die Unterseite der Armenden und des Ellbogens.
  7. Geduld ist der Schlüssel! Teste und tune erst einmal an einem windstillen Tag, wenn die Wirkung des Tuning erkennbar ist und nicht durch Änderungen des Windes oder Thermiken überdeckt wird. Stimmt das Tuning, wirf’ unter verschiedenen Bedingungen, um das veränderte Flugverhalten kennenzulernen.

Chet gibt dann noch einige Hinweise, wie er seine MTAs biegt. Er erhitzt sie mit einem hot-air popcorn popper! Da kann man nur staunen. Aber ein Teekessel oder eine Kerze tun es sicher auch.

Ich möchte noch eine kleine Skizze beisteuern, die die verschiedenen Begriffe klärt. Als Ausgangsbiegung für einen neu gebauten MTA empfehle ich eine gleichmäßige Biegung nach oben, die gesamte Unterseite sollte sanft gewölbt sein, so daß sie in die Innenseite einer Riesenkugel passen würde. Ganz wenig positiver Anstellwinkel an Arm 1 kann auch nicht schaden.

gb


 
   

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