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Werfen bei Wind

Flips, Schlitze, Löcher - aber Gummiringe tun es auch.

Richard Harrison, der „Boomerang-Man” aus Monroe, LA, schreibt in einem Leserbrief an Gregg Snouffer, derz. Herausgeber von M H R, zum Thema:

„Ich erinnere mich: Die ersten Bumerangs, die ich verkaufte, flogen gut bei Windstille, aber bei Wind versagten sie. Aber nachdem ihr Nachwuchswerfer euch an den Wettkämpfen beteiligtet, entdeckten wir:

Normale Bumerangs flogen bei Wind nicht gerade gut. Was ich dann als Lösung, um mit dem Wind zurechtzukommen, gefunden habe, waren Gummiringe, am besten in 6 mm Breite, wie sie die Post benutzt. Billig, schnell, leicht zu handhaben, sich nicht ablösend. Man wickelt sie um einen Flügel, zuerst lose, mit wenigen Windungen. Wenn weniger Widerstand gewünscht wird, vergrößert man die Zahl der Schleifen, man zieht das Band also strammer.

Wir wissen alle, daß es einen perfekten Windbumerang nicht gibt. Werfen bei Wind erfordert viel Praxis und Geduld. Aber manchmal geht wirklich gar nichts. Ich meine, auch leichte Geräte fliegen noch einigermaßen befriedigend, wenn man sie mit einem leichten, schnellen Ruck und kleinem Neigungswinkel abwirft, so daß der Wind sie zurückträgt. Auch der humpback-Wurf ist geeignet.

Beim Tri-fly gehe ich so vor: Ich klebe ein 1 Zoll langes Bleiband in die Mitte; das ergibt ausreichend hover und ein besseres Gefühl beim Abwurf. Zwei Flügel leicht nach oben biegen, den dritten nach unten, dann einen hohen Abwurf ohne Neigung, sehr viel spin, und man erreicht Returns, selbst bei Sturm. (Achtung, sehr schnelle Rückkehr!).

Mein Windfavorit ist der HYDRA von Rich Surace. Gib den Gummiring um einen Flügel und du fängst immer, selbst bei frischen Winden. (Welcher Leser kennt dieses Gerät?)

(Mit frdl. Erl. aus MHR Nr 64, S. 7: Übrigens steht unter der Leserbriefspalte, die 2½ Seiten umfaßt, dieser Ausspruch:

„Leserbriefe sind das Eigentliche aller Kommunikation.”; Also, liebe Leser: Laßt uns kommunizieren!)

 wb