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An der Spitze der Welt-Elite


Eine Mannschaft des DBC errang den Sieg beim World-Team-Cup 1996 in Neuseeland

Die „Young Guns” (siehe auch Titelseite), Günter Möller, Frido Frost, Oliver von Kempen, Gerrit Lemkau und Oliver Thienhaus wurden Weltmeister in der Gesamtwertung. Damit setzten sie sich an die Spitze der 14 um den Titel kämpfenden Mannschaften, die sich im Endergebnis wie folgt reihen:

Pl. Team Pkt.
1. Young Guns (D) 167,50
2. USA 1 158,00
3. USA 2 146,00
4. France blue 142,50
5. Schweitz 132,50
6. Die alten Knochen (D) 120,00
7. France red 106,00
8. Masters 85,00
9. Kanada 82,50
10. Australien 79,50
11. Japan 68,00
12. Italien 44,50
13. Intern. Frauen-Team 29,50
14. Neuseeland 19,50

Die ersten 10 Plätze in der Einzelwertung (von 98 Teilnehmern) errangen:

Pl. Name Pkt.
1. Rob Croll 58,50
2. Steve Kavanaugh 71,00
3. Mark Weary 94,00
4. Paolo Crescembeni 117,00
5. Frido Frost 123,50
6. Chet Snouffer 124,00
7. Philipp Picgirard 136,50
7. Stephane Marguerite 136,50
9. Moleman 144,50
10. Didier Bonin 149,50

Der 98. Platz hatte die Punktzahl von 550,00. Es gab aber weitere Spitzenergebnisse unserer deutschen Freunde in der Einzelwertung: Die alten Knochen (Oliver Rau, Axel Heckner, Michael Siems, Paul Gajski und Heinz-Willi Dammers) holten den Weltmeistertitel in der Australischen Runde und im Team-Endurance (50 Punkte), Hartmut Steeb wurde - gemeinsam mit Günter Wandtke und Betsylew Miale-Gix - Weltmeister in Accuracy. H.W. Dammers wurde Vizeweltmeister im MTA-100. Weitere Spitzenplätze (unter den ersten Zehn) bei Einzeldisziplinen errangen Frido Frost, Oliver Rau, Michael Siems und H.-W. Dammers.

Ben Ruhe, der uns einen ausführlichen Bericht übersandt hat, schreibt über die Siegermannschaft:

Die Guns, geführt von den muskelbewehrten Frido Frost und Günter Möller, siegten durch ihr Können und durch ihre klare Zielstrebigkeit, unter Zuhilfenahme veralteter Taktiken aus der Mottenkiste (? = slime mold), wie das Werfen von 3Flüglern bei starkem Wind, um kritische Fänge zu meistern. Ihr Team ... war eine Gruppe mit deutlichem inneren Zusammenhalt, wie es Frido Frost ausdrückte: „Wir dachten gleich, sprachen die gleiche Sprache. Früher stellten wir unsere teams nach den Rangplätzen zusammen und verloren jedesmal. Dieses Mal haben wir etwas anderes probiert.”

Interessiert an Ben Ruhes 3 1/2-Seiten-Bericht? DM 2.- in Briefmarken an mich, kein Rückumschlag!

wb

 

1.Westfalenmeisterschaft

Bei herrlichem Sommerwetter fanden am 5. Juni 1996 im Waldstadion Quelle in Bielefeld die 1.Westfalenmeisterschaften für Schülerinnen und Schüler statt. 39 Schüler (kein Mädchen!) aus acht verschiedenen Schulen wetteiferten um die Einzeltitel und um den Mannschaftspokal.

Den Teamwettkampf gewannen die Leopoldshöher Schüler überlegen vor den Schulmannschaften aus Brackwede, Sieker, Holzwickede und Wenden. Hier konnten sich Werfer mit langjähriger Wettkampferfahrung durchsetzen. Das traf zum Teil auch für die Einzelwettkämpfe zu: Sieger in der Gesamtwertung wurde der Leopoldshöher Sascha Gawenda, vor Kevin Gohr aus Holzwickede („Neuling”!) und Timo Lieber aus Meschede.

Daß Favorit Dennis Bittner - immerhin auf Platz 20 der Deutschen Seniorenrangliste - „nur” Vierter wurde, zeigt, wie gut die Leistungen der Nachwuchswerfer bei ständig wechselnden Windrichtungen waren. Kevin wurde mit 32 Punkten Sieger im Genauigkeitswerfen, Sascha gewann das Schnelle Fangen in 32,70 Sekunden und Kai Schneider aus Brackwede siegte überraschend im Dauerwerfen über 3 Minuten mit 20 Fängen.

Zahlreiche Sachpreise, die von der Telekom, der Sparkasse, dem BBC und dem DBC gestiftet wurden, erfreuten alle Teilnehmer. Pünktlich um 16.30 Uhr war die eintägige Veranstaltung zu Ende. Der AG aus Leopoldhöhe wurde der Pokal mit der Bitte übergeben, doch 1997 die 2.Westfalenmeisterschaft durchzuführen.

Ulli Wegner